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Die Violine im Musikunterricht der Affenklasse 2a

Schon einige Zeit beschäftigen wir uns mit Komponisten und Opern sowie Orchestern, Notenwerten und nun den unterschiedlichen Instrumentengruppen.
Mit der Violine als Beispiel für ein besonderes Streichinstrument, faszinierte uns Antonio Stradivari als berühmtester Geigenbauer der Welt, der bereits vor fast 300 Jahren lebte und dessen Geigen bis heute wunderbar klingen und Millionen Euros wert sind. Auch die bisher wertvollste und teuerste Violine überhaupt; eine Stradivari-Geige, die den Namen Lady Blunt trägt und bis heute – nach hunderten von Jahren- in einwandfreiem Zustand ist, beeindruckte uns sehr.
Heute besuchte uns Gunnar Persicke, der als Berufsmusiker Geige im  Sinfonieorchester spielt. Wir durften sehen und hören, dass die Töne höher oder tiefer werden, je nachdem, wo der Musiker die Saiten auf das Griffbrett drückt. Außerdem erfuhren wir, dass der Ton durch das Streichen des Bogens über die Saiten entsteht, und die Haare am Bogen von Pferden (Rassen aus Russland) stammen. Herr Persicke kann als Geiger auch mehrere Töne auf einmal spielen, Geräusche erzeugen und sogar mit seiner Geige „pfeifen“. Seine Geige ist 150 Jahre alt und keine Stradivari. Alle Violinen werden aus Fichtenholz hergestellt, idealerweise ist dieses Holz schon 250 Jahre alt. Die Seitenteile der Violine, die Decke und Boden miteinander verbringen heißen Zargen.
Er hat bereits mit 5 Jahren angefangen Geige zu spielen und spielt jetzt seit 37 Jahren.
Wie er die Lautstärke von so vielen Musikern in dem Orchester aushält?, wollten wir wissen. Er erzählte, dass es tatsächlich sehr laut sei und viele etwas Hörschutz z.B. Watte in die Ohren täten- doch nur so viel, dass man noch auf die anderen hören könne.
Es war ein toller  interessanter Vormittag, den wir noch lange in Erinnerung behalten werden. Unser Erworbenes Wissen haben wir festgehalten in der Erinnerung des Erlebten, Gehörtem und in unserem Projektordner.

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