Im Rahmen der Leseprojektwoche bereitete uns das Abtauchen in die schleimige „Schlamm-und-Käsefuß-Welt“ der kleinen grünen Olchis ein Stinkvergnügen. Nachdem wir zum Thema passende Lesezeichen angefertigt hatten, lasen wir im Unterricht das ganze Buch von Erhard Dietl. Nach dem Lesen der Lektüre wussten alle ganz genau, wie diese freundlichen Fantasiewesen mit ihren witzigen Knubbelnasen und Hörhörnern auszusehen haben. Und so konnte jedes Kind seine eigene Olchi-Figur kneten und in einem Schüttelglas – gefüllt mit Wasser und knalligem Glitzerflitter - versenken.
Es wurde aber nicht nur kräftig geknetet und gepanscht, sondern auch fleißig geschrieben und gedichtet. Denn jedes Kind erstellte ein eigenes Lesetagebuch. In diesem wurden unter anderem Rätsel gelöst, richtige Antworten angekreuzt, mufflige Speisekarten entworfen und olchige Kraftausdrücke erfunden.
Die Arbeit am Lesetagebuch wurde aber immer wieder durch andere Programmhöhepunkte aufgelockert. Da gab es zum Beispiel noch die Besichtigung der Fundevogel-Buchausstellung, eine Illustratorenwerkstatt samt Lesung, den klasseninternen Vorlesewettbewerb, die Siegerehrung der besten Leser in der Turnhalle, das Gestalten der eigenen Olchi-Ausstellung und nicht zuletzt einen zauberhaften Märchenvortrag von den drei neidischen Schwestern – meisterhaft vorgetragen von Herrn Gottschlich.