Besuch des Konzertes „Himmelweit" im Konzerthaus Freiburg
Am 9 Juni 2010 fand in Freiburg im Konzerthaus das erste Kinderkonzert statt.
Es war ein Sinfoniekonzert, d.h. alle Instrumente, die zu einem vollständigen Sinfonieorchester gehören, waren dort vertreten und spielten auch. Fast 100 Musiker waren auf der Bühne.
Für dieses Konzert hatte der SWR mehrere Musikstücke aus „Feuervogel und „Die Königin von Saba" herausgesucht, die Musik einer Kinderbuchautorin gegeben und sie gebeten, eine zu der Musik passende Geschichte zu schreiben. Und diese Geschichte hieß dann - wie das Konzert - „Himmelweit".
Es wurde immer zunächst von einem Sprecher ein Stück der Geschichte vorgelesen und danach Musik gespielt. Geschichte und Musik passten sehr gut zusammen!
In der Geschichte ging es um den Jungen Florin, der von irgendwo her Flügel geschenkt bekommen hatte. Ab und zu nahm er seine Flügel und flog davon, und nach seiner Heimkehr erzählte er seinem Volk von seinen Erlebnissen. Er konnte sein Volk nach jedem Ausflug leicht wiederfinden, denn es lebte in roten Zelten, die weithin zu erkennen waren. Eines Tages wurde Florin von einem starken Sturm sehr weit weg geblasen. Müde und erschöpft suchte er Hilfe bei Menschen, die ihn in ihrem Gasthaus aufnahmen. In der Nacht stahlen sie ihm jedoch seine Flügel, die er unter seinem Bett versteckt hatte. Nun konnte er nicht mehr nach Hause fliegen. Um sein Zimmer und das Essen zu bezahlen, musste er jeden Tag hart arbeiten. Abends erzählte er in der Gaststube von seinen Erlebnissen, viele Menschen kamen um ihm zuzuhören und der Wirt und die Wirtin wurden reich und faul, denn die Arbeit musste ja nun Florin machen. Er hatte großes Heimweh! Als er eines Morgens, nachdem er von Vögeln geträumt hatte, aus dem Fenster sah, lagen vor dem Haus viele viele Federn. Er sammelte sie auf und band daraus in den Nächten, wenn alle schliefen, neue Flügel. Mit ihnen flog er zurück zu seinem Volk und alle waren glücklich.
Der Wirt und die Wirtin konnten nicht fliegen lernen und so lagen seine alten Flügel bald ungenutzt auf dem Speicher des Gasthauses. Eines Tages aber fand sie die Urenkelin der Wirtsleute, band sie sich um, nahm einen schnellen Anlauf - und flog in die Lüfte.....
Nach dem Konzert gab es eine kurze Pause, dann gingen wir - wir waren die Kranichgruppe - in einen Musikerraum. (Jede Klassengruppe hatte einen Raum für sich bekommen.) Bald kam eine Musikerin, die eine Viola (Bratsche), eine Geige (Violine) und eine ¾ Geige mitbrachte. Sie zeigte und erklärte uns die Instrumente und ließ einige von uns auch auf der ¾ -Geige spielen.
Später kam noch ein junger Trompeter zu uns. Auch er erklärte sein Instrument und wir durften versuchen, ob wir auch einen Ton spielen konnten. Das war gar nicht so einfach!
Bilder folgen!