Am 1. Projekttag trennten wir den Inhalt eines Abfalleimers und stellten fest, welche Stoffe wiederverwertet werden können. Das waren fast alle: Papier und Pappe, Glas, die meisten Kunststoffe und auch die Bioabfälle, die gute Komposterde ergeben und Biogas. Weniges nur bleibt übrig und muss in der Müllverbrennungsanlage verbrannt werden. Aber: Ohne Trennung kein Recycling!
Am besten ist es, wenn wir Abfall vermeiden, d.h. keine Einwegartikel kaufen, die gleich nach Gebrauch in die Tonne geworfen werden. Wir können wählen: Stofftasche statt Plastiktüte,… Schon jetzt erstickt unsere Erde fast in Müll!
Das Material „Papier“ untersuchten wir genauer in einem Lernzirkel. Es gibt viele sehr verschiedene Sorten: Schreibpapier, Tempos, Buntpapier, Filterpapier,…,. Wir fanden 32 verschiedene Sorten, mit denen wir eine Ausstellung machten. Jeder Schüler durfte auch aus alten Zeitungen und Wasser sein eigenes Blatt Papier schöpfen.
Die meiste Zeit arbeiteten wir an einer Ente, die jeder Schüler aus Abfallstoffen herstellte. Dafür brauchten wir einige Zeitungen, eine Gemüseschale und zwei leere Klorollen. Auf den Bildern unten kann man genau sehen, wie wir es gemacht haben.
Außerdem hatten wir die Aufgabe, uns zu überlegen, mit welchen kleinen Dingen wir selbst beitragen können, unsere Welt zu erhalten und Umwelt und Ressourcen zu schonen. Beispiel: die Schulhefte bis zur letzten Seite vollschreiben,… Jeder schrieb seine Umwelttipps in sein Umweltbüchlein und malte dazu; einige sind unten abgebildet.
Verkehrswege: Am letzten Projekttag untersuchten wir, woher unser Obst und Gemüse kommt. Dabei stellten wir fest, dass es vieles –je nach Jahreszeit - im Ort beim Bauern gibt. Der Vorteil: frische Ware, kurze Wege, keine Verpackung außer der Stofftasche. Das ist gut für die Umwelt. Beim Neukauf gibt’s Obst und Gemüse aus aller Welt. Klar, Bananen und Ananas wachsen bei uns nicht. Aber dass manche Zwiebeln im Neukauf aus Australien kommen, ist wirklich nicht nötig. 12 000 km weit sind die Zwiebeln geflogen, und dafür wurde viel Flugzeugbenzin verbraucht und die Luft verschmutzt - dabei wachsen sie auch bei uns gut. Das gleiche gilt für Äpfel aus Argentinien, Südafrika oder China …, und die sind außerdem stark gespritzt und in Plastik verpackt für die weite Reise. Hier gilt die Regel: Je weiter der Transportweg, desto größer ist die Umweltbelastung.