Zwei Tage in der Jugendherberge Seebrugg – zwei Erlebnisberichte
Ein schöner Tag
Am Montag, den 27. September 2010 stand ich schon um 7 Uhr auf, obwohl ich erst um 8.05 Uhr an der Schule sein musste. Ich konnte einfach nicht mehr schlafen, denn an diesem Tag fuhr ich mit meiner Klasse zum Schullandheim in die Jugendherberge Seebrugg. Ich duschte mich, zog mich an und fühstückte. Danach traf ich mich mit Julia St., Julia H. und Alica in der Schule. Der Rest der Klasse wartete am Bahnhof in Hugstetten. Wir vier Mädchen und unsere Lehrerin Frau Grießbaum fuhren mit dem Bus zum Bahnhof. Dort trafen wir die anderen. Mit der S-Bahn ging es weiter zum Freiburger Hauptbahnhof und mit der Regionalbahn, in die auch unser Religionslehrer Herr Gottschlich stieg, kamen wir etwa eine Stunde später in Seebrugg an. Von dort ging es zu Fuß weiter zur Jugendherberge. Frau Waldvogel, die Leiterin, begrüßte uns und erklärte die Hausordnung. Nun wurden uns die Zimmer zugeteilt und ich zog mit Anastasia, Julia S. und Alica ins Günspecht-Zimmer. Es gab drei Etagenbetten. Anastasia und ich lagen oben, Alica und Julia unten. Wir holten Bettwäsche und bezogen unsere Betten. Das war gar nicht so einfach! Alica und ich halfen uns gegenseitig und so sahen unsere Betten am Schluss doch einigermaßen
glatt aus. Um 12 Uhr gab es Mittagessen. Inzwischen war es schon 13.30 Uhr geworden und mit gepackten Rucksäcken brachen wir auf zu unserer großen Wanderung. Mit dem Zug fuhren wir nach Aha und von dort wanderten wir um den halben Schluchsee, vorbei an der Staumauer, zurück zur Jugendherberge. Auf dem Weg entdeckten wir viele Fliegenpilze und Frau Grießbaum erklärte uns, dass die Pilze gifig sind. Für die elf Kilometer benötigten wir vier Stunden. Das hat Spaß gemacht. Abgekämpft kamen wir an der Jugendherberge an und gleich danach gab es auch schon Abendessen. Mein Zimmer hatte Tischdienst und so mussten wir zuerst die Tische decken, nach dem Essen das Geschirr wegräumen und alles sauber wischen. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Fleisch und Salat. Mir hat das gut geschmeckt. Nun hatten wir ein wenig Zeit, die Jugendherberge zu erkunden. Um 20 Uhr war ein Spieleabend angesagt und ich spielte mit anderen Mädchen „Mensch ärgere dich nicht“. Herr Gottschlich spielte auf der Gitarre „Das Raphuhn“ vor und anschließend machten wir ein Pfänderspiel, bei dem wir viel Spaß hatten. Gegen 21.30 Uhr gingen alle ins Bett. Eigentlich war ich hundemüde von dem anstrengenden Tag, aber ich konnte einfach nicht einschlafen. Das war wirklich ein schöner Tag.
(Larissa)
Ein toller Tag
Nach meiner ersten Nacht in der Jugendherberge in Seebrugg bin ich in unserem 6er-Zimmer als letzter aufgewacht. Mein Zimmer hatte an diesem Morgen Tischdienst. Hendrik sagte mit einem Blick auf die Uhr, es wäre 7.45 Uhr. Wir zogen uns an und gingen hinunter. Nichts war los! Ich bemerkte, dass es auf der Uhr unten erst 6.45 Uhr war. Wir dachten, sie ginge falsch und warteten weiter. Da kam die Leiterin der Jugendherberge und fragte uns, was wir so früh wollten. Nun wurde uns klar, Hendrik hatte sich verlesen! Wir deckten trotzdem den Tisch und bald darauf gab es Frühstück.
Nach dem Frühstück ging es los. Mit dem Zug fuhren wir nach Schluchsee und besichtigten dort zunächst die evangelische Kirche. Herr Gottschlich hatte seine Gitarre dabei und wir sangen Lieder und besprachen Unterschiede zwischen einer evangelischen und einer katholischen Kirche. Danach schauten wir uns die katholische St. Nikolauskircheit mit ihrem schönen Kreuzweg an. Beide Kirchen gefielen mir gut. Danach machten wir eine tolle Schifffahrt, einmal um den Schluchsee herum.
Mit dem Zug fuhren wir wieder nach Seebrugg, und mit dem Bus weiter nach St.Blasien zum Dom.
Er zählt zu den größten Kuppelkirchen Europas. Innen ist fast alles marmorweiß. Es gibt eine Nebenkapelle namens Marien-Kapelle, eine Peter-Paul-Kapelle und eine mindestens 20 Meter hohe Orgel. Ich fand es echt cool dort. Wir haben den Dom von außen mit bunten Farben abgemalt, anschließend haben wir in Gruppen eine Domralley gemacht und auf einem Spielplatz neben dem Dom konnten wir noch spielen. Im Haus des Gastes kaufte ich für meine Eltern zwei schöne Postkarten.
Schließlich fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zur Jugendherberge, nach dem Abendessen konnten wir noch draußen Fußball spielen. Dann gab es wieder wie am Abend zuvor einen „Bunten Abend“ und Herr Gottschlich erzählte zum Abschluss noch eine Gruselgeschichte. Glücklich ging ich ins Bett.
(Daniel)
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