Unser Aufenthalt im Schullandheim Schluchsee- Seebrugg
Wieder zurück in der Schule verfasste zuerst jedes Kind alleine einen Erlebnisbericht. Später fanden sich die Schüler in Gruppen zusammen und verfassten gemeinsam Texte für die Homepage der Schule. Dies sind ihre Ergebnisse.
Viel Vergnügen beim Lesen wünschen Ihnen die Schüler, Schülerinnen und die Lehrerin der Klasse 4a!
Der erste Tag - Der beste Schultag
Am Mittwoch, den 29. September 2010 bin ich schon um 6.45 Uhr aufgestanden. Ich zog mich an und ging um 7.55 Uhr in die Schule, denn man musste um 8.05 Uhr dort sein. Als endlich alle aus der Klasse da waren, haben unsere Eltern unser Gepäck zum Hugstetter Bahnhof gebracht. Dort warteten wir noch 15 Minuten. Als der Zug kam waren alle, aber auch alle aufgeregt. Denn wir fuhren heute nach Seebrugg in die Jugendherberge. Der Schluchsee ist ein Stausee mit einem Dorf auf seinem Grund. Wir waren sehr gespannt, wie die Jugendherberge und die Zimmer wohl aussehen werden. Wir sind mit dem Zug zum Freiburger Hauptbahnhof gefahren und auf Gleis 5 umgestiegen. Von dort ging es mit dem Doppeldecker nach Seebrugg weiter. Wir saßen oben und hatten eine gute Aussicht. Aber bevor jeder seinen Platz fand, war es ein Gedrängel. Während der Fahrt sahen wir den Titisee und die Skisprungschanze bei Hinterzarten. Als wir um 11 Uhr an der Herberge ankamen, erklärte uns die Chefin Frau Waldvogel die Regeln.
Schließlich gingen wir auf die Zimmer und bezogen unsere Betten. Das war sehr schwer und jeder musste jedem helfen. Die Decke war nur zu zweit zu beziehen. Jeder warf zuerst mal sein Bettzeug, die Decke und das Kissen auf den Boden und machte ein Laken auf die Matratze. Danach packten wir unsere Koffer und Taschen aus. Jeder hatte einen eigenen kleinen Schrank. Die Jungen holten uns um 12 Uhr zum Mittagessen ab. Es gab Fleischkäse mit Brötchen, Ketchup und Salat. Zum Trinken gab es Tee mit Zucker. Jan schüttete sich einen Zentimeter Zucker in den Tee. Dann kam die große Wanderung. Ich hatte mein Fernglas dabei. Ich fand es schade, dass Ayleen und Lisa nicht mitkommen konnten. Es machte trotzdem Spaß. Wir fuhren mit dem Zug bis Aha. Dort begann die Wanderung. Als erstes liefen wir über zwei kurze Holzbrücken. Danach fragten wir Frau Dreher, ob wir an den kleinen Strand vorgehen dürfen. Ratet mal, ob wir konnten? Natürlich ja. Mi meinem Fernglas sah ich ein kleines Boot mit einem kleinen, blauen Dach. Auf dem Weg trafen wir zwei Hunde. Man durfte sie streicheln und ich fotografierte sie. An einer kleinen Brücke sahen wir zwei Babyenten (Blesshühner). Von dort an erzählte Herr Gottschlich Geschichten. Die Geschichten kannte er in- und auswendig, denn die Geschichten waren aus der Bibel. Wir kamen zu einer kleinen Wiese und streichelten dort einen Esel und Ziegen. Gleich nebenan war ein Gasthaus der „Unterkrummenhof“ und gegenüber lag ein Spielplatz. Vivian und ich genossen die Aussicht. Frau Dreher hat Kuchenstücke für uns geschnitten. Wer kein Stück mehr bekam, nahm sich dafür ein kleines Stück Snickers. Wir gingen weiter und kamen zu einem Fischerhaus. An der Quelle füllten wir unsere Flaschen mit Wasser auf. Auf einem Plakat war geschrieben „Hai im Schluchsee. Bitte nicht baden!“ Wir hielten Ausschau nach dem Hai, aber eine Flosse sahen wir nicht. Wir warfen als Test Steine ins Wasser. Schließlich kamen wir endlich an der Staumauer an. Fast in der Mitte war eine kleine, dicke Mauer. Als wir an der Jugendherberge ankamen, gab es schon Abendessen. Es gab Schnitzel, Nudeln und Salat. Um 20 Uhr machten wir einen Spielabend. Um 22 Uhr war Nachtruhe. Nachtruhe heißt nicht das man schon schlafen muss, sondern das man nicht mehr herumrennen darf. Um 21 Uhr gingen wir nach oben und machten uns bettfertig. Wir waren im Zimmer und haben noch ein bisschen geredet. Danach kam Frau Dreher und las uns eine Geschichte aus „Jim Knopf und der Lokomotivführer“ vor. Wir wünschten uns alle eine gute Nacht. Aber Lisa meinte, dass sie ohne Licht nicht einschlafen kann. Die arme Hannah musste die ganze Nacht das Licht anlassen. Wir sind eingeschlafen! Bitte leise, wir schlafen!
Der zweite Tag - Ein toller Rallye-Tag
Am Donnerstag, den 30. September 2010 mussten wir schon um 8.00 Uhr aufstehen. Und das nachdem die Nacht für die meisten kurz war! Wir zogen uns an und gingen gleich zum Frühstück. Es gab Brötchen, Toast, leckere Marmelade, Nutella und sogar Cornflakes. Zum Trinken gab es Tee. Nachdem Frühstück hat sich jeder sein eigenes Lunchpaket gemacht. Wir durften noch einmal auf das Zimmer und uns richten.
Danach liefen wir zum Zug und fuhren nach Schluchsee. Dort besichtigten wir die evangelische und katholische Kirche. Wir sangen Lieder und durften sogar eine große, schwere Bibel hochhalten. Es war nun schon 10.40 Uhr und um 11 Uhr fuhr unser Schiff am Ufer los. Mit dem Schiff Sankt Nikolaus machten wir eine Rundfahrt. Leider regnete es ein bisschen. Trotzdem sang Herr Gottschlich mit uns. Wir aßen unser Lunchpaket und viele von uns kauften sich noch Chips am Kiosk im Schiff. Man konnte unten beim Kapitän oder oben auf Deck sitzen. Oben hatte man die bessere Aussicht. Nach einer halben Stunde waren wir an der Staumauer. Als die Fahrt zu Ende war, fuhren wir mit dem Zug und dem Bus nach Sankt Blasien.
Als wir dort ankamen, teilten wir uns in Gruppen auf. Die eine Gruppe machte zuerst die Besichtigung im Dom und die andere Gruppe malte den Dom ab. Zum Schluss lösten wir in Gruppen noch ein Domquiz. Als wir fertig waren, versuchten wir Geld aus dem Brunnen zu fischen. Leider rutschte Luis ab und fiel kurz mit dem halben Oberkörper in den Brunnen. Es ging gerade noch einmal gut! Manche kauften sich noch im Cafe „Domspatz“ ein Eis. Die Jungen kämpften noch ein bisschen auf der Wiese und die Mädchen tanzten auf dem Domplatz. Schließlich fuhren wir wieder zurück zur Jugendherberge Seebrugg.
Wieder dort angekommen, liehen sich die Jungen Tischtennisschläger aus und spielten draußen an den Platten und schaukelten. Um 18 Uhr gab es Abendessen: Spaghetti mit Tomatensoße oder Tortellini mit Schinken-Käse Soße. Nach dem Essen machten wir noch eine Hausrallye und im Mädchenzimmer gab es noch eine kleine Party. Es waren achtzehn Personen im 6er Zimmer. Es war sehr laut! Die Party war zwar ohne Musik, aber mit vielen Süßigkeiten.
Herr Gottschlich erzählte uns noch eine Geschichte vom Geisterschiff und so gingen wir schließlich ins Bett und schliefen ein.
Der dritte Tag - Ein anstrengender Tag
Am Freitag, den 01. Oktober 2010, war die Klassenfahrt zu Ende. Leider, denn es war sehr schön im Schullandheim Seebrugg. Der Tag begann für uns schon sehr früh und zwar um 7.30 Uhr. Wir mussten nämlich unsere Sachen packen. Zuvor schauten wir noch unten nach, ob es schon Frühstück gab. Leider war es noch nicht gerichtet. Dabei hatten wir großen Hunger. So gingen wir wieder nach oben und packten unsere Sachen. Die Herbergsmutter Frau Waldvogel feuerte uns dabei kräftig an. Als wir endlich fertig waren, brachten wir unsere Gepäckstücke nach unten und frühstückten ausgiebig. Nach dem Frühstück wanderten wir ein letztes Mal zur Staumauer. Echt riesig war diese Mauer! Von oben (Seeseite) sah sie gar nicht so hoch aus, aber von unten war sie viel höher als man dachte. Leider mussten wir schon bald zurück und auf den Zug.
Um 11.36 Uhr fuhren wir ab. Bevor in Freiburg umgestiegen sind, verabschiedete sich noch Herr Gottschlich von uns. In Hugstetten waren wir schnell. Um 13.47 Uhr waren wir wieder zu Hause und unsere Eltern erwarteten uns schon.
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