Am 21. Juli fuhr die Klasse 4a nach Riehen bei Basel zu der Foundation Beyeler, das ist ein besonders schönes und nicht sehr großes Kunstmuseum.
Um 10 Uhr begrüßte uns dort eine junge Frau, die mit uns eine Führung machte. Wir sahen nur wenige Bilder an, dafür aber sehr genau. Das erste Bild war das große Wandgemälde mit dem Seerosenteich von Monet. Es hängt dort direkt neben einer Glaswand, hinter der ein richtiger Seerosenteich liegt. So konnten wir gut vergleichen – was sehen wir – wie malte Monet.
Das zweite Bild war eines von Miro und es zeigte ein Paar, Mann und Frau, die beieinander standen. Dieses Bild war fast ohne Farbe; es gab nur kleine blaue, rote, violette Flecken. Die Sonne hatte Miro schwarz gemalt – vielleicht weil die Sonne in Spanien so furchtbar heiß sein kann.
Schließlich betrachteten wir dieses Bild und auch andere von Basquiat. Basquiat war ein junger farbiger Maler, der in seinen Bildern seine Wut zeigt über die Benachteiligung der Schwarzen. Er begann als Graffiti-Maler.
Nach der Führung und einer Pause im kleinen Park-Pavillon des Museums durften wir selbst tätig werden.
Wir bekamen Kalkfarbe, Bürsten, bunte Kreide und die Aufgabe, uns zu überlegen, was wir gern als Graffiti auf die Straße malen oder schreiben wollten. Zum Schluss betrachteten wir die „Kunstwerke“ und jedes Kind erklärte sein Bild.