Heute verabschiedeten wir uns von unseren Küken. Wir nahmen alle auf den Arm - besser gesagt - noch auf die Hand.
Als wir den Käfig öffneten flogen die Küken schon ganz vergnügt heraus. Damit wir sie nachher nicht zusammensuchen mussten, schlossen wir die Tür.
Piepmatz saß auf Lauras Händen und fühlte sich so wohl, dass er fast einschlief.
Auch die anderen genossen mehr oder weniger auf Händen getragen zu werden. Jan und Fabian wollten keine Küken mehr halten. Sie sagten, sie seien ihnen zu groß und es würde so stinken. Damit hatten sie in der Tat auch Recht. Unsere ganze Schule roch mittlerweile nach Hühnerstall und der Geruch war sehr intensiv und haltbar ;-)
Herr Pawelke bekam heute einen weißen Ring an einen Fuß, damit wir ihn wiedererkennen und noch etwas konnten wir heute sehen: Herr Pawelke wächst ein Kamm. Herr Pawelke ist ein „Junge", so wie unser Piematz auch. Auf den Fotos kann man das auch ganz gut sehen.
Wir haben unter unseren 10 Küken wahrscheinlich 4 zukünftige Hähne.
Dienstag , 30. März
Wir waren heute nochmal unten bei den Küken - der Abschied fällt jetzt doch schwer...heute konnte man schon deutlich bei manchen eine Kammbildung erkennen, die das Geschlecht anzeigt evtl. machen wir morgen nochmal ein paar Fotos ohne Käfig, wenn Herr Müller aufpasst, dass kein Küken entflieht :-) Außerdem soll Herr Pawelke und Piepmatz morgen auch einen kleinen roten Ring an den Fuß bekommen, dass wir sie wieder erkennen, wenn wir sie bei Oberrieders hoffentlich bald besuchen dürfen.
Heute haben wir vier Küken mit Kämmen gezählt! Als wir wieder ins Klassenzimmer zurückliefen konnte man im Hausmeisterzimmer auf dem Monitor, der Empfang über die Videokamera auf dem Kirchturm zum Storchennest hat, sehen, dass unser Storch auch gerade am Eier legen ist.... also bleibt es spannend. Allerdings dauert das Brüten beim Storch 30 Tage und noch denkt der nicht ans Brüten, sondern steht und schaut....
Montag, 29. März 2010
Unsere kleinen süßen Küken werde zu richtigen Hühnern. Es fing langsam an, indem sie Federn bekamen, einzelne große Hühnerfedern.
Nun riecht unser Schuleingangsbereich auch schon richtig nach Hühnerstall und sie sind schon so groß geworden, haben richtig viele Hühnerfedern - selbst unser süßer kleiner gelber Piepmatz ist ein kleines gelbes Huhn mit Hühnerfedern. Irgendwie streiten wir uns nicht mehr: keiner möchte freiwillig die Kükenhühner mehr auf die Hand nehmen. Herr Müller ist jetzt auch noch „Hühnerwirt", denn er muss die Hühner ständig misten, weil es sonst noch mehr riecht.
Trotzdem schauen wir täglich nach ihnen und haben sie lieb gewonnen. Wenn sie nach den Ferien nicht mehr da sind werden sie uns fehlen - besonders der süße Piepmatz, den wir auch auf die Leinwand gemalt haben. Wir werden ihn so immer in Erinnerung behalten. Vielleicht dürfen wir ihn mal besuchen...