Der Schuljahres-Abschlussgottesdienst 2009/10 stand ganz im Zeichen des Symbols „Brücke“. So wurden zu Beginn an alle Kinder Fotos von sechs verschiedenen Brücken (unter anderem Zug-, Hänge-, Holz-, Eisenbahnbrücke und die Golden Gate Bridge in San Francisco) verteilt.
In einem kurzen Gespräch mit den Schüler/-innen wurde die Funktion und Bedeutung von Brücken besprochen. Dabei fanden die Kinder rasch heraus, dass man diese braucht, um zwei Ufer miteinander zu verbinden oder einen Abgrund / eine Schlucht zu überqueren. Bald wurde auch der religiöse Bezug hergestellt: Die Brücke ist ein Zeichen für alles, was uns Menschen miteinander verbindet und was uns hilft, einander zu begegnen.
Das Lied „Ein halbes Jahr Freundschaft“ von Hella Heizmann, dargeboten von Frau Wegert mit Kindern der 3.Klasse leitete dann zu einer Geschichte über, die vom szenischen Spiel zweier Drittklässler begleitet wurde: Zwei benachbarte Jungs im Grundschulalter waren einst gute Freunde hatten sich dann aber so furchtbar zerstritten, dass sie einander nur noch mit Hass begegneten. Als sie sich einmal bei starkem Regen gegenüberstanden, wollten sie sich zunächst gegenseitig mit Steinen bewerfen, kamen aber dann auf die Idee, mit diesen Steinen einen Weg über die überflutete Straße zu legen. So begegneten sie sich schließlich genau in der Mitte und der eine Junge bot dem anderen an, ihm seine neuen Schildkröten zu zeigen. – Im Bibeltext ging es um das Hauptgebot Jesu: „Du sollst Gott aus ganzem Herzen lieben – und deinen Nächsten lieben, wie dich selbst“.
Dieses wurde in einem Predigtgespräch zwischen Frau Schwab und Herrn Gottschlich noch weiter vertieft und auf das Symbol „Brücke“ bezogen – es gibt auch so etwas wie eine Brücke nach „oben“, zu Gott, vergleichbar mit der Himmelsleiter in Jakobs Traum. Nach den Fürbitten, vorgetragen von Kindern der 3.Klasse, wurden am Ende die Viertklässler von Herrn Pawelke verabschiedet und von ihren Religionslehrern zum Abschied im Kreis um den Altar versammelt und gesegnet. Herr Schmitthenner (Keyboard) und Herr Gottschlich (Gitarre) begleiteten den lebhaften Gesang der Kinder. In einem dieser Lieder heißt es: